So erstellst du in 7 Schritten eine E-Mail-Liste und einen Newsletter

So erstellst du in 7 Schritten eine E-Mail-Liste und einen Newsletter
26. Mai 2026
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Melike
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Zuerst legst du das Fundament: So erstellst du eine E-Mail-Liste

Zusammenfassung

Das Erstellen eines E-Mail-Newsletters ist für Unternehmen im Jahr 2026 ein wirkungsvolles Mittel, um die Kundenbindung und -treue zu stärken. Dabei geht es um mehr als nur das Verfassen einer E-Mail: Es erfordert den strategischen Aufbau einer Leserschaft, die Auswahl der richtigen Tools, die Gestaltung ansprechender Inhalte und die effiziente Verwaltung der daraus resultierenden Kundendialoge. Mit einem strukturierten Ansatz kann jedes Unternehmen Newsletter nutzen, um eine treue Community aufzubauen und sein Wachstum zu fördern.

TL;DR

  • Beginne damit, auf ethische Weise eine E-Mail-Liste aufzubauen, indem du Website-Formulare, Lead-Magneten oder Links in sozialen Medien nutzt.
  • Lege ein klares Ziel für deinen Newsletter fest, sei es, den Umsatz zu steigern, Neuigkeiten zu teilen oder eine Community aufzubauen.
  • Wähle eine Plattform, die deinen Anforderungen entspricht – von speziellen E-Mail-Diensten bis hin zu Design-Tools wie Canva –, aber sei dir der Einschränkungen von einfachen Tools wie Gmail oder Outlook bewusst.
  • Entwirf eine für Mobilgeräte optimierte Vorlage, erstelle wertvolle Inhalte mit einer aussagekräftigen Betreffzeile und füge klare Handlungsaufforderungen ein.
  • Der eigentliche Nutzen zeigt sich erst nach dem Absenden; nutze ein Tool wie einen gemeinsamen Posteingang, um Antworten und Kundengespräche effektiv zu verwalten.
  • Teste deinen Newsletter immer vor dem Versand und analysiere die Leistungskennzahlen, um zukünftige Kampagnen zu verbessern.

Ein Newsletter ist nur so wertvoll wie die Leser, die ihn lesen. Bevor du über Design oder Inhalt nachdenken kannst, musst du einen Plan haben, wie du auf ethische und effektive Weise E-Mail-Adressen von Menschen sammelst, die wirklich daran interessiert sind, was du zu sagen hast. Diese Liste ist dein wichtigstes Kapital, daher ist ihr sorgfältiger Aufbau die wichtigste Voraussetzung für den Erfolg.

So erstellst du eine E-Mail-Liste für deine Website

Deine Website ist der ideale Ort, um Kontaktdaten von Abonnenten zu sammeln. Der Schlüssel liegt darin, die Anmeldung für Besucher einfach und ansprechend zu gestalten. Eine der effektivsten Methoden ist der Einsatz von eingebetteten Anmeldeformularen an strategischen Stellen wie der Seitenleiste deines Blogs, der Fußzeile oder am Ende von Artikeln. Du kannst auch Pop-up-Formulare verwenden, solltest diese jedoch sparsam einsetzen, um die Benutzererfahrung nicht zu beeinträchtigen. Um die Anmeldezahlen deutlich zu steigern, biete einen Lead-Magneten an: einen wertvollen Inhalt wie ein kostenloses E-Book, eine Checkliste oder einen exklusiven Rabattcode im Austausch gegen eine E-Mail-Adresse. Das bietet sofortigen Mehrwert und sorgt für einen positiven Ton bei deiner zukünftigen Kommunikation.

So erstellst du kostenlos und ohne Website eine E-Mail-Liste

Du brauchst weder ein großes Budget noch eine vollwertige Website, um dir eine Zielgruppe aufzubauen. Viele E-Mail-Marketing-Plattformen, wie zum Beispiel Mailchimp, bieten kostenlose Landingpage-Baukästen an. Du kannst eine einfache, eigene Seite mit einem Anmeldeformular erstellen und den Link direkt in deinen Social-Media-Profilen, deiner E-Mail-Signatur oder auf digitalen Visitenkarten bewerben. Wenn du bei Veranstaltungen oder in einem Ladengeschäft persönlich mit Kunden interagierst, kannst du E-Mail-Adressen direkt sammeln. Außerdem sind direkte Kundeninteraktionen über Support-Kanäle eine tolle Gelegenheit, zufriedene Kunden einzuladen, sich in deine Liste einzutragen, um Updates und Sonderangebote zu erhalten.

Der 7-Schritte-Leitfaden zur Erstellung deines ersten E-Mail-Newsletters

Sobald deine Strategie zum Aufbau deiner Abonnentenliste läuft, kannst du dich nun darauf konzentrieren, den Newsletter selbst zu erstellen. Dieser Prozess lässt sich in sieben überschaubare Schritte unterteilen, die dich von einer leeren Seite zu einer versendeten Kampagne führen, die Ergebnisse liefert.

Schritt 1: Lege dein Ziel und deine Zielgruppe fest

Bevor du auch nur ein einziges Wort schreibst, frag dich: Wozu dient dieser Newsletter? Das Ziel wird jede weitere Entscheidung beeinflussen, die du triffst. Möchtest du mit Werbeaktionen den Direktverkauf ankurbeln, mit exklusiven Inhalten eine Community aufbauen, Produktneuheiten ankündigen oder dich als Branchenexperte etablieren? Eine klare Definition deines Ziels hilft dir dabei, den Erfolg zu messen. Genauso wichtig ist es, deine Zielgruppe zu verstehen. Was sind ihre Probleme? Welche Inhalte würden sie als wertvoll oder unterhaltsam empfinden? Ein Newsletter, der die Bedürfnisse der Leser erfüllt, wird regelmäßig geöffnet.

Schritt 2: Wähle die richtige Plattform für deine Bedürfnisse

Das Tool, das du zum Erstellen und Versenden deines Newsletters verwendest, hat einen erheblichen Einfluss auf deine Möglichkeiten. Hier sind die gängigsten Optionen:

  • Spezialisierte E-Mail-Plattformen: Dienste wie Mailchimp, Brevo oder ConvertKit sind der professionelle Standard. Sie bieten leistungsstarke Funktionen für Analysen, Automatisierung, Abonnentenverwaltung und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften, wie zum Beispiel einfache Abmeldeoptionen. Die meisten bieten kostenlose Tarife für Einsteiger an.
  • Design-Tools wie Canva: Du kannst lernen, wie man in Canva einen E-Mail-Newsletter erstellt, um optisch ansprechende Layouts zu gestalten. Canva ist jedoch ein Design-Tool und keine Versandplattform. Du musst dein Design als Bild oder PDF exportieren und dann einen eigentlichen E-Mail-Dienst nutzen, um es zu versenden, was zu Darstellungsproblemen führen kann und keine Tracking-Funktionen bietet.
  • Alltagswerkzeuge wie Gmail und Outlook: Für eine sehr kleine, persönliche Liste kannst du lernen, wie man einen E-Mail-Newsletter in Gmail oder Outlook erstellt. Du kannst eine Verteilerliste nutzen, um eine formatierte E-Mail zu versenden. Diese Methode hat jedoch erhebliche Einschränkungen. Sie bietet keine Analysemöglichkeiten, nur begrenzte Personalisierungsmöglichkeiten und ein hohes Risiko, dass deine E-Mails als Spam markiert werden, was dem Ruf deiner Domain schaden kann. Für ein wachsendes Unternehmen ist das keine skalierbare oder professionelle Lösung.

Schritt 3: Entwirf eine Newsletter-Vorlage im Corporate Design

Bei einem guten Newsletter-Design geht es um Klarheit und Einheitlichkeit. Deine Vorlage sollte auf den ersten Blick als deine erkennbar sein. Beginne mit einem übersichtlichen, einfachen Layout, das für Mobilgeräte optimiert ist, da die meisten Nutzer deine E-Mail auf ihrem Smartphone lesen werden. Füge eine klare Kopfzeile mit deinem Logo ein, verwende die Farben deiner Marke und wähle gut lesbare Schriftarten. Die meisten E-Mail-Plattformen bieten vorgefertigte Newsletter-Vorlagen an, die einen hervorragenden Ausgangspunkt darstellen. Du kannst diese an deine Markenidentität anpassen, ohne selbst programmieren zu müssen.

Schritt 4: Erstelle ansprechende Inhalte

Im Hauptteil deines Newsletters vermittelst du den eigentlichen Mehrwert. Strebe eine ausgewogene Mischung an Inhalten an, um das Interesse deiner Leser aufrechtzuerhalten. Du kannst informative Artikel, Einblicke hinter die Kulissen deines Unternehmens, Sonderangebote, nutzergenerierte Inhalte oder Branchennachrichten einbinden. Der wichtigste Teil deiner E-Mail ist die Betreffzeile. Sie muss in einem überfüllten Posteingang Aufmerksamkeit erregen, ohne auf Clickbait zurückzugreifen. Formuliere sie klar, prägnant und überzeugend, indem du den Hauptnutzen hervorhebst, den der Leser durch das Öffnen deiner E-Mail erhält.

Schritt 5: Füge klare Handlungsaufforderungen und Links hinzu

Jeder Newsletter, den du versendest, sollte einen Zweck haben und den Leser zu einer bestimmten Handlung anleiten. Diese Handlungsaufforderungen (CTAs) sollten deutlich erkennbar und leicht anzuklicken sein. Verwende in deinen Links und Schaltflächen handlungsorientierte Formulierungen wie „Den ganzen Artikel lesen“, „Die neue Kollektion entdecken“ oder „Deinen Rabatt einlösen“. Stelle sicher, dass alle Links korrekt funktionieren und die Nutzer auf die gewünschte Seite weiterleiten. Ein Newsletter ohne klaren CTA ist eine verpasste Gelegenheit, deine Zielgruppe stärker zu binden.

Schritt 6: Vor dem Absenden testen

Diesen Schritt solltest du auf keinen Fall überspringen. Bevor du deinen Newsletter an deinen gesamten Verteiler verschickst, sende eine Testversion an dich selbst und ein paar Kollegen. Öffne sie sowohl auf dem Desktop als auch auf Mobilgeräten, um eventuelle Formatierungsprobleme zu erkennen. Lies den Text noch ein letztes Mal durch, um Tipp- oder Grammatikfehler zu finden. Klicke jeden einzelnen Link an, um sicherzustellen, dass sie funktionieren. Diese einfache Qualitätsprüfung kann dir die Peinlichkeit ersparen, eine fehlerhafte E-Mail an dein gesamtes Publikum zu verschicken.

Schritt 7: Sende deine Leistung ab und analysiere sie

Sobald du auf „Senden“ geklickt hast, ist deine Arbeit noch nicht getan. Die meisten E-Mail-Plattformen bieten Analysetools, die wertvolle Einblicke in die Leistung deiner Kampagne liefern. Achte auf wichtige Kennzahlen wie die Öffnungsrate (der Prozentsatz der Abonnenten, die deine E-Mail geöffnet haben) und die Klickrate (der Prozentsatz derjenigen, die auf einen Link geklickt haben). Diese Daten zeigen dir, worauf deine Zielgruppe anspricht, und helfen dir dabei, deine Betreffzeilen, Inhalte und Handlungsaufforderungen zu optimieren, um zukünftige Newsletter zu verbessern.

Die eigentliche Arbeit beginnt erst, wenn du auf „Senden“ klickst: Newsletter-Antworten mit Trengo verwalten

Einen ansprechenden Newsletter zu erstellen und zu versenden, ist schon eine große Leistung. Aber eine erfolgreiche Kampagne generiert mehr als nur Klicks – sie regt auch Gespräche an. Kunden werden mit Fragen, Supportanfragen und Feedback antworten. Wenn du nicht darauf vorbereitet bist, diesen Kommunikationsansturm zu bewältigen, riskierst du, Kunden zu verärgern und wertvolle Chancen zu verpassen. Hier beginnt die eigentliche Arbeit, und hier wird ein einheitlicher Kommunikationsansatz unverzichtbar.

Schluss mit dem Hin- und Herwechseln zwischen E-Mail-Postfächern: Füge alle Kundengespräche zusammen

Das typische Problem für ein wachsendes Unternehmen ist das Kommunikationschaos. Antworten auf Newsletter landen in einem E-Mail-Konto, Anfragen im Live-Chat der Website gehen an eine andere Plattform und Direktnachrichten in den sozialen Medien befinden sich in einer separaten App. Diese Fragmentierung macht es unmöglich, ein einheitliches und effizientes Kundenerlebnis zu bieten. Die Lösung ist der Omnichannel-Posteingang von Trengo, der alle Kundengespräche aus E-Mail, Live-Chat, WhatsApp und sozialen Medien in einer einzigen, gemeinsamen Ansicht zentralisiert. Wenn ein Kunde auf deinen Newsletter antwortet, kann jedes verfügbare Teammitglied die Nachricht sehen und sofort antworten, wodurch ein nahtloses Erlebnis entsteht.

Arbeite mit deinem Team zusammen, um schnelleren und intelligenteren Support zu bieten

Die Bearbeitung von Newsletter-Antworten erfordert oft Teamarbeit. Ein Mitarbeiter des Marketingteams erhält vielleicht eine technische Produktfrage, oder eine Verkaufsanfrage kommt als Antwort auf einen Beitrag herein. Die Funktionen für die Zusammenarbeit bei Trengo sind genau auf diese Situation zugeschnitten. Innerhalb eines Kundengesprächs kannst du interne Notizen zum Kontext hinterlassen oder einen Kollegen aus einer anderen Abteilung markieren, um dessen Meinung einzuholen, ohne E-Mails weiterleiten oder zwischen Apps wechseln zu müssen. Das optimiert deinen Arbeitsablauf, stellt sicher, dass der richtige Experte die Anfrage bearbeitet, und führt zu schnelleren, präziseren Lösungen. Indem du deine Kommunikation in einer einzigen Kundenservice-Plattform bündelst, machst du jeden Newsletter zu einer Chance für erstklassigen Support.

Warum du Trengo für die Beantwortung von Newslettern wählen solltest

Häufig gestellte Fragen

Wie erstellt man am besten einen E-Mail-Newsletter?
Kann ich kostenlos einen Newsletter erstellen?
Was ist die 60/40-Regel bei E-Mails?
Was ist die 30/30/50-Regel für Kaltakquise-E-Mails?

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